Rohrvortriebsverfahren (Schildvortrieb / Slurryschilde)
Verfahrensbeschreibung
Bei Slurryschilden wird der Abbauraum mit dem Stütz- und Fördermedium (Wasser oder Bentonitsuspension) gefüllt. Die Förderung erfolgt über die Förderleitung, die an dem geschlossenen Förderkasten im unteren Bereich des Druckraumes mündet. Die Stützung der Ortsbrust erfolgt über das Zusammenspiel zwischen der Förder- und der Speisepumpe. Die Bodenabförderung erfolgt hydraulisch, an der Oberfläche wird das Boden- Suspensionsgemisch mit Hilfe einer Separieranlage getrennt.
Für größere Durchmesser (ab 1200 mm) kann die Ortsbrust durch den zentrumsfreien Antrieb durch eine Tür begangen werden. Dadurch können die Abbauwerkzeuge kontrolliert und gegebenenfalls gewechselt werden. Deshalb eignet sich dieser Maschinentyp insbesondere für Fels- und Langstreckenvortriebe.
In Grundwasser führenden Böden kann die Maschine und der Tunnel mit Druckluft beaufschlagt werden, um so problemlos Werkzeuge wechseln oder Hindernisse beseitigen zu können.
Hydro- oder Mixschilde sind erweiterte Slurryschilde (ab DN 1600). Dabei kann der Vortrieb im „Slurry-“ oder im „Mixschild–Mode“ aufgefahren werden. Der Unterschied liegt in der unterschiedlichen Drucksteuerung der Flüssigkeitsstützung der Ortsbrust. Beim „Slurry–Mode“ erfolgt die Steuerung durch das Zusammenspiel des Speise- u. Förderkreislaufes, beim „Hydro–Mode“ durch einen Druckluftpolster, der hinter der Abbaukammer eingesetzten Tauchwand aufgebaut wird.
Dieses Verfahren wird von untenstehenden Unternehmen angeboten:
