Rohrvortriebsverfahren+%28Schildvortriebe%29

Steuerbare Verfahren

Ein Rohrvortriebsverfahren ist eine grabenlose Verlegetechnik für Rohrleitungen, mit der Vortriebsrohre von einem Pressschacht aus entlang der geplanten Trasse vorgetrieben werden. Der Materialabbau erfolgt durch ein Schneidschild mit einer der Geologie und dem Durchmesser entsprechenden Abbaugerätschaft. Dies, um einerseits die Ortsbrust zu stützen und andererseits den kontinuierlichen Einbau der Vortriebsrohre zu gewährleisten. Standardmäßig wird eine kreisrunde Querschnittsform hergestellt. Die Abbaumaschine kann entsprechend den äußeren Abmessungen des vorzupressenden Rohrstranges dimensioniert werden. Dadurch werden Setzungen auf ein Minimum reduziert.

Abhängig von den Untergrundverhältnissen werden unterschiedliche Vortriebsanlagen (= Vortriebsschilde) zum Abbau der anstehenden Geologie eingesetzt. Auf Grund der unterschiedlichen Funktion dieser Schilde gibt es bei den Rohrvortriebsverfahren begehbare und nicht begehbare Varianten.
Microtunneling ist beispielweise ein Verfahren, um nicht begehbare Rohrleitungen (DN 250 bis zu DN 1000) ferngesteuert grabenlos verlegen zu können.

Generell unterscheidet man wie folgt:

  • Rohrvortrieb mit teilflächigem Abbau (Teilschnittsystem)
  • Rohrvortrieb mit vollflächigem Abbau (Vollschnittsystem)
  • Schilde mit hydraulisch gestützter Ortsbrust
  • Schilde mit erddruckgestützter Ortsbrust

Dieses Verfahren wird von untenstehenden Unternehmen angeboten:

Österreichische Vereinigung für grabenloses Bauen und Instandhalten von Leitungen