Verfahren im Hausanschlussleitungsbereich
Verfahrensbeschreibung
Dieses Verfahren eignet sich zur Auskleidung von Bleihausanschlussleitungen. Nach dem Kalibrieren der Altbestandsleitung wird ein dem Innendurchmesser des Rohres entsprechender Schlauch eingezogen und an beiden Enden an ein Gerät angeschlossen, das den dünnen Schlauch auf das 3-5-fache seines ursprünglichen Durchmessers aufweitet und an die Innenwand des alten Rohres preßt.
Die Aufweitung erfolgt durch Heißwasser und Druck. Nach Abkühlen der Auskleidung unter 60°C kann die Verbindung zu den Anschlussstücken wiederhergestellt und die Leitung in Betrieb genommen werden. Die Auskleidung bildet eine sichere Barriere gegen eine Kontaminierung des Trinkwassers durch Blei.
Abzweiger können - falls deren Lage nicht genau bekannt ist - durch eine Kamerabefahrung(Videoskop) mit einem Durchmesser von bis zu 11 mm lokalisiert werden.

