Nicht steuerbares Verfahren
Verfahrensbeschreibung
Bei diesem Verfahren rammt eine pneumatisch betriebene Rohrramme (als Hammer) die Rohrleitung in das Erdreich. Das Schlaggerät arbeitet jedoch nur auf der Länge der Startgrube und wird dann für das Einfügen und Verschweißen eines neuen Rohrschusses an die Grubenrückwand zurückgestellt. Diese Technik kann auch - im Gegensatz zur Erdrakete - bei sehr weichem Schlick eingesetzt werden.
Es gibt hier 2 Arten, das Rohr zu verlegen:
1) Rohr am Rammkopf geschlossen (Bodenverdrängung):
Diese Verlegeart kann auf Grund der Erdverdrängung nur in feinkörnigen Böden und bis zu einem Innendurchmesser von 150 mm eingesetzt werden. Die Rohrverlegung ist auch im Grundwasserbereich möglich. Das Verfahren ist während des Rammvorganges nicht steuerbar.
2) Rohr am Rammkopf offen (Bodenentnahme):
Diese Methode wird für Rohrinnendurchmesser > DN 100 mm verwendet. Das Erdreich dringt in das Rohr ein und wird in einem 2. Arbeitsgang nach Abschluss der Rohrrammung entfernt. Eine richtungsmäßige Steuerung kann nach Eintritt des Rammkopfes in das Erdreich nicht mehr vorgenommen werden. Bei diesem Verfahren muss ein Stahlrohr mit geschweißten Rohrverbindungen eingesetzt werden.
Dieses Verfahren wird von untenstehenden Unternehmen angeboten:
